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Wir erinnern uns:
Steinbeck war schon immer das Zentrum der
christlichen Seefahrt. Peter hatte damals in seinem Referat einen lückenlosen
Beweis erbracht. Wir können uns also heute ersparen, hier weitere
Ausführungen zu machen. GeoGesch hat statt dessen andere Untersuchungen
angestellt und Erstaunliches herausgefunden.
Blicken wir zurück in die graue Vorzeit. Im
Jahre 2201 vor Christus ‑ also vor schlapp 4000 Jahren ‑ gab es bereits
Steinbeck. Steinbeck ‑ unser St. Einbeck ‑ hatte damals 98 Einwohner. Davon
waren 38 Seefahrer, 28 Ehefrauen, 12 Kinder, 19 Omas und Opas und 1
Großgastronom. (Anm.: Der hieß „Stövherr"). Wenn wir Prostitution,
Kinderarbeit und die Gastronomie ausschlies-sen, blieb als einzige
Einnahmequelle die Seefahrt. Anders formuliert: Sie waren Piraten. Es gibt
eindeutige Fundstücke. Diese Fundstücke belegen, dass schon damals kleine
Lastruderboote auf der Seeve überfallen und geplündert worden sind, u. z.
mittels Steinwurf vom Ufer. Jetzt wird ein Findling gezeigt und erklärt,
dass mit genau diesem Stein so manches Lastruderboot auf der Seeve von den
Steinbecker Piraten „platt" gemacht wurde; es handelt sich unzweifelhaft um
ein Unikat, welches nach Abschluss der Untersuchungen einem breiten Publikum
ich denke da an eine Schenkung an das Helms‑Museum zugänglich gemacht werden
wird. Nach dem Beutezug immer die gleiche Zeremonie: Flucht nach Steinbeck
und anschließende Gelage beim Stövherr-Wirt. Die Beute blieb als Zeche
mindestens zur Hälfte beim Großgastronom.
Die nautischen Erfahrungen wuchsen. Erste Piratenübergriffe bis nach Hamburg
und Helgoland. Stichwort „Hamburg", damals noch „Hammaburg": GeoGesch
untersucht natürlich auch die Frage, ob Stoertebeckers Stammbaum bis nach
Steinbeck reicht. Das bleibt aber einem weiteren Referat aus der
GeoGeschEcke vorbehalten.
Die Piraten mauserten sich zu echten
Seefahrern. Die Steinbecker wurden auch die „Beherrscher der Nordsee"
genannt. Da sie seinerzeit nicht gerade zimperlich vorgingen, kommt daher
auch der Begriff „Mordsee". Aufgrund ihrer Erfolge auf dem
Geschäftszweig der Piraterie neigten die Steinbecker leider zum Größenwahn.
Es kam ihnen tatsächlich in den Sinn, nach Britannien rüber zumachen. Dort
wollten sie eine Zweigniederlassung ihrer Piratenabteilung aufmachen, um die
Umsätze zu steigern. Ob diese Idee auf den Großgastronom zurückgeht, ist
nicht überliefert.
Bei ihrer Überfahrt haben die wagemutigen
Steinbecker natürlich die Vorgänger von HO oder MO getrunken bzw. wenn ich
ehrlich bin, eigentlich fast bis zur Besinnungslosigkeit gesoffen. So sind
sie volltrunken an der Küste Englands gelandet (mehr zerschellt an den
Klippen). Diese armen Kerle: Nichts mehr zu saufen und das Boot zerschellt.
Als sich alle Mann an das Ufer gerettet hatten, gab der Kapitän folgende
Befehle:
1. Wir müssen zum Überleben HO oder MO
besorgen.
2. Zur Warnung nachfolgender Seefahrer
bauen wir einen Leuchtturm.
Also machten die los und suchten eine Kneipe. Sie haben weit und
breit nichts gefunden. Sie drangen immer weiter in das Landesinnere vor.
(Der Weg wird auf der Landkarte gezeigt). Nach mehreren Tagen anstren-genden
Marsches entdeckten sie in der Ferne ein Licht. Hoffnung kam auf. Es könnte
eine Kneipe sein, vielleicht so gemütlich wie zu Hause bei ihrem
Großgastronom.
Mit letzter Kraft und fast verdurstet kamen
sie bei dem Licht an. Es war eine Kneipe. Sofort flossen unzählige Runden HO
oder MO!
Im Morgengrauen fiel es dem Kapitän wieder ein: Sein erster Befehl wurde
befolgt. Jetzt galt es einen Leuchtturm zu bauen. Besoffen wie sie waren,
begannen sie mit dem Bau genau dort, wo sie waren und beförderten den
Kneipenwirt zum Leuchtturmwärter. Gut, das Vorhaben als Solches war in
Ordnung, auch wenn es nicht wirklich in Küstennähe stattfand. (Blick auf die
Landkarte).
Wie sieht nun ein typischer Leuchtturm aus? Klar, er ist rund und hoch! Rund
haben die Jungs hingekriegt; die erste Reihe Steine wurde kreisrund
hingelegt. Aber was war das für eine Plackerei. Ständig schwerste Steine
schleppen bis zum Umfallen. Wegen dieser Schufterei war die Mannschaft eines
Tages richtig sauer und drohte dem Kapitän mit Meuterei! Kurz vor der
Eskalation kam sein rettendes Kommando: „Das langt!" Wir hängen an den
höchsten Stein eine Laterne. Der Leuchtturm ist damit fertig!" Daraufhin
verschwanden alle in die Kneipe. Was blieb ist die runde Reihe Steine. Ihr
kennt sie alle: Stonehenge! Das bedeutendste prähistorische Bauwerk Europas.
Gilt auch als Wunder Britanniens!
Was gab es nicht alles für Theorien über den Sinn dieses Bauwerks:
‑ Grabstätte ‑ altertümliches Observatorium
‑ Tagungsstätte der Druiden
Alles Quatsch! Es war ein Leuchtturmbau
Steinbecker Piraten!!
Übrigens liefert auch die BILD-Zeitung den
Beweis! BILD fragt( siehe oben): „Wird Stonehenge bald STEINHENGE heißen? Der nächste
Schritt ist natürlich klar. GeoGesch arbeitet mit Nachdruck daran, nicht auf
halber Strecke stehen zu bleiben: Der richtige Name muss dem wahren
Geschichtsverlauf entsprechend lauten:
STEINBECKHENGE.
Wenn diese
korrekte Namensgebung erfolgt ist, wird GeoGesch wieder berichten. |